Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Verfechter der Inklusion,

wir hoffen, Sie sind gut ins Neue Jahr gekommen sind. Gleichzeitig wünschen wir Ihnen wie uns, dass wir das Jahr 2013 dazu verwenden, die Möglichkeiten, die sich uns bieten, auch nutzen.

Wir hatten zugesagt, Ihnen noch den Tagungsort der Konferenz am 23. Januar bekanntzugeben. DER PARITÄTISCHE Sachsen hat für die Konferenz freundlicherweise einen Besprechungsraum (Bürogebäude: Am Brauhaus 8 in 01099 Dresden) zur Verfügung gestellt.

Frau Dr. Grüttner, sie ist Leiterin des Ausschusses zur “Förderung von Kindern mit Entwicklungsbesonderheiten (FKE)” im Landeselternrat Sachsen und gleichzeitig Leiterin des Arbeitskreises “Entwicklungsbesonderheiten” des Kreiselternrats Dresden, hat mich gebeten, Ihnen die Empfehlungen des Expertengremiums des SMK zum Thema “Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention” zur Verfügung zu stellen (siehe Anhang). Beigefügt erhalten Sie außerdem die finale Tagesordnung der Konferenz.

Falls Sie sich noch nicht angemeldet haben, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie dies noch nachholen würden. U.A.w.g.: Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie sich bis zum 11. Januar 2013 schriftlich per Fax oder per eMail anmelden würden. Bitte verwenden Sie für die Rückäußerung die eMail-Adresse JLIB_HTML_CLOAKING

Mit freundlichen Grüßen

Heinrich Chlosta
Geschäftsführer Huckepack e. V.

Rainer Gilles
Inklusionsbeauftragter des Huckepack e. V.

 


 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Verfechter der Inklusion,

anlässlich der Informationsveranstaltung für die Geschäftsführer der Schulen in freier Trägerschaft am 27. November 2012 überraschte die Sächsische Bildungsagentur Dresden (SBAD) mit der Feststellung:

„lernzieldifferente Integration von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf an weiterführenden Schulen (Mittelschule/Gymnasium) ist mangels Rechtsgrundlage nicht möglich“.

Schon während der Veranstaltung kam es zu vereinzelten Protesten und kritischen Anmerkungen der Geschäftsführer, die anlässlich der Folgeveranstaltungen mit den SchulleiterInnen am 3. und 5. Dezember verstärkt wurden. Die amtliche Mitteilung führte bei allen Organisationen, die sich für Inklusion einsetzen, zu einem Aufschrei der Verwunderung.

Am 10. Dezember nahm Frau Dr. Stange (stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag) das Thema auf und klagte das Sächsisches Staatsministerium für Kultus (SMK) an: „Die Sächsische Bildungsagentur macht schon Nägel mit Köpfen, obwohl die Expertenkommission zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention, die Kultusminister a. D. Roland Wöller im August 2011 auf Druck des Landtags einsetzte, noch keine Empfehlungen vorgelegt hat. Die Bildungsagentur verbietet den Schulen in freier Trägerschaft mal kurzerhand, Kinder mit Behinderung zu unterrichten.“

Mitte Dezember war daraufhin aus dem SMK zu hören, die Ausführungen seien ein verunglückter Alleingang der SBA-Regionalstelle Dresden.

Noch handelt es sich bei den Verlautbarungen aus dem Ministerium aber nur um reine Beschwichtigungen, die verhindern sollen, dass das Thema öffentlich diskutiert wird. Eine amtliche Klarstellung liegt bis heute nicht vor. Deshalb erscheint es notwendig, dass alle Betroffenen zusammenkommen, sich klar gegen die Feststellung der SBA positionieren und alle Maßnahmen treffen, damit aus dem „verunglückter Alleingang der SBA-Regionalstelle Dresden“ kein flächendeckendes Verwaltungshandeln wird und solche Äußerungen von amtlichen Stellen zukünftig unterbleiben.

Aus diesem Grund bitten wir Sie, sich den Nachmittag des 23.01.2013 (13:00 bis 16:00 Uhr) für eine Konferenz in Dresden mit allen betroffenen Organisationen zu reservieren. Den genauen Ort der Veranstaltung teilen wir Ihnen rechtzeitig vor der Veranstaltung noch mit.

Die Veranstaltung hat das Ziel, die gesamte Thematik zu diskutieren und die möglichen Auswirkungen zu skizzieren. Außerdem geht es darum, Maßnahmen zu fixieren, die geeignet sind, dass kein Kind und kein Jugendlicher an einer gelingenden Inklusion gehindert wird. Darüber hinaus zeigt der aktuelle Fall, dass es notwendig ist, sich umfassend zu vernetzen und kritische Themenfelder zu identifizieren, die die wertvolle Inklusionsarbeit amtlicherseits beeinträchtigt oder beeinträchtigen könnte.

Den Entwurf der Tagesordnung entnehmen Sie bitte der » beigefügten Anlage.

Abschließend wünschen wir Ihnen alles Gute für das Jahr 2013. Möge es als das Jahr der Inklusion gehandicapter Menschen in die sächsische Geschichte eingehen.

Mit freundlichen Grüßen

Heinrich Chlosta
Geschäftsführer Huckepack e. V.

Heinz-Josef Chlosta
Geschäftsführer

Rainer Gilles
Inklusionsbeauftragter des Huckepack e. V

Huckepack e. V.
Glashütter Straße 10
D-01309 Dresden

Telefon: +49 [0] 351 44 951 - 13
Telefax: +49 [0] 351 44 951-21
Mobil: +49 [0] 174 344 1222

Web: www.huckepack-ev.de

Rainer Gilles