Sehr geehrter Herr Landtagspräsident
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,

Warum engagieren wir Eltern uns bis an die Grenze unserer persönlichen Belastbarkeit und die unserer Familien?

Es ist der Respekt  gegenüber den Pädagogen, die in den Kindertagesstätten, den Schulen, den weiterführenden Bildungseinrichtungen und auch im außerschulischen Bereich wie etwa den Musikschulen und Sportvereinen unter schwierigen Bedingungen ihre Arbeit gut und engagiert machen.
Sie erarbeiten den Erfolg, und es ist unsere Pflicht, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir müssen sie unterstützen und motivieren und das geht nicht mit Kürzungen.

Respekt an die Eltern, die mehr und mehr zur Kasse gebeten werden, obwohl deren Kinder die künftigen Träger der gesamten Gesellschaft sind. Daher ist es nach unserer Auffassung wichtig, dass sich der Staat nicht mehr und mehr aus seiner Verantwortung im Solidarsystem zurückzieht.

Liebe Verhandlungsführer von CDU und Kirchen, bei allem Dank  und Respekt für ihr Eintreten – frage ich Sie
Wie steht es mit christlichen Grundwerten wie Gemeinsamkeit oder Unterstützung der Schwachen?

Die Mehrheit der Eltern wollen keine Eliteschulen, in die Kinder aus Familien mit geringeren Einkommen aus finanziellen Gründen nicht mehr gehen können.
Sie wollen einfach nur eine gute Schule. Und sie sind wie schon jetzt zur Mitarbeit bereit.
Die Hochkonjunktur in der Schülernachhilfe und natürlich auch die hohe Anzahl von neuen freien Schulen sind klare Zeichen der Eltern und sollten uns zum Nachdenken anregen.
Votieren Sie für einen freiheitlichen, vorurteilslosen, und fairen Wettbewerb um die beste Bildung unserer Kinder und Nicht für einen Wettbewerb der Sparmassnahmen im Angesicht von Abwrackprämien und unverhältnismäßigen Konjunkturpaketen in der Wirtschaft und für die Banken. Regen sie an: Bonuszahlungen für die Bildung!

Meine Damen und Herren Abgeordnete,
abschließend rein wirtschaftlich
die heutigen - und ich bin mir sicher von den Menschen in unserem Freistaat getragenen – Investitionen in die Bildung unserer Kinder werden sich langfristig für uns alle rechnen -
das ist so sicher wie das Amen in der Kirche


ich danke für Ihre Aufmerksamkeit
im Namen der Elterninitiative Karsten Seifert

Am 23.11.2010 hatten wir die Möglichkeit, im Rahmen der "Bühlauer Gesprächsrunde"  zur Bildungslandschaft Sachsen  Herrn Prof. Wöller die Anliegen der sächsischen Eltern vorzutragen.

Nach seinem Referat zur Wertschätzung der Arbeit der sächsischen Pädagogen, zur langfristigen Ausrichtung der Bildungspolitik, zur Freiheit in der Erziehung und zur Einbeziehung und Mitverantwortung der Eltern hatten wir  den Eindruck, das dem Minister alle unsere Vorschläge am Herzen liegen.

Er möchte eine Schulentwicklung mit dem Fokus '... Bildungspolitik aus den Augen der Kinder.'

Er sieht Qualitätsentwicklung im Unterricht als das Kerngeschäft mit der Frage, was nutzt es dem Kind/Schüler. Dabei unterstützt er die Unterschriftensammlung der Eltern von apfelundei.org.

Weiterlesen: Bühlauer Gesprächsrunde

In einem offenen Brief wenden sich Prof. Georg Christoph Biller und 
Pfarrer Christian Wolff an die Leipziger Minister/innen und Abgeordnete des Landestages des Freistaates Sachsen:

Offener Brief freie Schulen, Dezember 2010.pdf

Prof. Georg Christoph Biller / Christian Wolff Offener Brief an die Leipziger Minister/innen und Abgeordnete des Landestages des Freistaates Sachsen

Sehr geehrte Frau Ministerin Clauß, sehr geehrte Frau Ministerin von Schorlemer, sehr geehrter Herr Minister Morlok, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete des sächsischen Landtages, mit diesem Schreiben wenden wir uns an Sie, als die Ministerinnen, Minister und Abgeordnete, die in Leipzig leben und Leipziger Bürgerinnen und Bürger im Landtag vertreten.

Weiterlesen: Offener Brief an die Leipziger Minister/innen und Abgeordnete des Landtages des Freistaates Sachsen

In einem offenen Brief wendet sich die Leiterin Frau Elke Ordnung an Staatsminister Herrn Wöller:


Beendigung der Beitragsfreiheit im letzen Kindergartenjahr und die Umsetzung des Sächsischen Bildungsplans.pdf



Weiterlesen: Offener Brief vom Evangelischen Kindergarten Plauen an Herrn Staatsminister Wöller

Unsere Forderung:

Hiermit fordern wir Herrn Ministerpräsident Tillich und die Mitglieder des Sächsischen Landtags auf, die geplanten Kürzungen im Bildungsetat 2011/2012 nicht zuzulassen und Verantwortung für die Bildung unserer Kinder zu übernehmen:

-> Wir fordern die Anhebung des Personalschlüssels und die Verbesserung der Rahmenbedingungen in den Kindertageseinrichtungen!

-> Wir fordern eine transparente Planung und Realisierung von Schulsanierungen und ausreichend Lehrer mit guter Ausbildung!

-> Wir fordern: Schulen in staatlicher und freier Trägerschaft müssen für alle Kinder ohne Schulgeld zugänglich sein!

-> Wir fordern gleichberechtigte Finanzierung und die Unterstützung innovativer Schulkonzepte!

 

Weiterlesen: Petition gegen Bildungskürzungen