Landespressekonferenz am 2. Juli, 10 Uhr im Sächsischen Landtag

Der LER und die sachsenweite apfelundei.org Elterninitiative für Gute Bildung für Alle von Anfang an laden Sie ein zur Pressekonferenz - „Weil Kinder Zeit brauchen“ und Sachsen eine Bildungsvision.

Aktionstag/Demonstrationen für mehr Lehrer: 8. Juli 2014

Alle näheren Infos folgen zeitnah, momentan wird koordiniert. Siehe Facebook
Wie wirkt sich der aktuelle Lehrermangel auf die einzelne Schule wirklich aus:

» Plattform zum Mitmachen
» Aufruf Kundgebung Leipzig
» Einladung zur Pressekonferenz am 2. Juli (PDF)
» Aufruf Kundgebung Dresden
» Aufruf Kundgebung Chemnitz
» Antrag einer Sammelpetition Riesa
» Offener Brief aus Görlitz
» Wahlprüfsteine des LER 2014

Gute Bildung von Anfang an!

Logo

„Super, dass im Moment auf allen Ebenen was passiert!“
schrieb uns eine Dresdner Kita-Leiterin.


Am 6. Juli 2014 startet die „Windradtour“ Zwickauer Erzieherinnen und wird am 8. Juli 2014 in Dresden ankommen.

Nach Ankunft aller Teilnehmer an der Dreikönigskirche laden wir Sie ein zum gemeinsamen symbolischen Zähneputzen mit Christine Clauß, Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, und Brunhild Kurth, Staatsminsiterin für Kultus.

» alle Details der Tour (PDF)
» Brief der Staatsministerinnen zum Zähneputzen in Kitas (PDF)
» Einladung an Frau Kurth zur Zahnputzaktion (PDF)
» Einladung an Frau Clauß zur Zahnputzaktion (PDF)


Am 8. Juli 2014 findet ab 16.00 Uhr das Wählerforum der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in der Dreikönigskirche statt.


Am 10. Juli sind alle Familien mit Kita- Kindern und ihren Erzieherinnen/BegleiternInnen 17 Uhr zu einem Picknick auf die Elbwiesen gegenüber vom Sächsischen Landtag eingeladen, um für einen besseren Betreuungsschlüssel Gesicht zu zeigen.


» Alle Infos auf der Kampagnenseite.
» Petition an Ministerin Schwesig: Bessere Rahmenbedingungen für Erzieher/innen


Familienpicknick am 10. Juli 2014 Familienpicknick am 10. Juli 2014

Kürzer geht’s nicht! – Schüler und Studenten machen gemeinsame Sache

Großdemonstration am 25. Juni in Leipzig

Themen wie Beziehungskultur, wie gründe ich eine Schule?, Schule im ländlichen Raum uvm. werden hier besprochen und Wissen geteilt.

» Alle Infos auf der Aktionsseite

Sachsen darf kein "UNLAND" fuer Bildung werden

SCHLUSS MIT DER SPARPOLITIK IN DER BILDUNG AUF KOSTEN UNSERER KINDER!

» Zur Petition

„Die Finanzierung von Bildung steht daher nicht im Belieben des Gesetzgebers, sondern ist zur Verwirklichung der Grundrechte geboten…“

» aus dem offenen Brief der Elterninitiative apfelundei von 2011

„Gleiche Chancen für alle Schulen“ -
Podiumsdiskussion am 30. Juni 2014, 18 Uhr St. Benno-Gymnasium Dresden

Podiumsdiskussion am 30. Juni    Podiumsdiskussion am 30. Juni

Podiumsdiskussion 16. Juni in Leipzig - Chancengleichheit für Alle?

Podiumsdiskussion 16. Juni in Leipzig

3. Schulfinanzierung in Thüringen verfassungswidrig

Das Thüringer Verfassungsgericht verkündete gestern (21. Mai) in Weimar, dass die vor vier Jahren im Thüringer Landtag beschlossenen Regelungen zur staatlichen Finanzierung für Schulen in freier Trägerschaft verwassungswidrig sind. Kritisiert wird z.B. die unklare Festsetzung der Sachkosten für die Schulen in freier Trägerschaft durch die Thüringer Kultusverwaltung. Diese müssen laut dem Urteil mittels einer vertretbaren Methode realitätsnah festgelegt werden und dürfen nicht nur auf einer Soll-Kostenschätzung basieren.

Das Land wurde beauftragt, die Finanzierung bis zum 31. März 2015 neu zu regeln. Die Thüringer Schulen in freier Trägerschaft erwarten, "dass das Urteil dazu beitragen wird, die Rahmenbedingungen für die freien Schulen hinsichtlich der Transparenz und der Höhe der Berechnung der Finanzhilfe zu verbessern". Nach der Kürzung vor vier Jahren mussten sie vielfach das Schulgeld erhöhen. "Wir wollen nicht Schulen für Besserverdienende sein", sagte Marco Eberl von der Arbeitsgemeinschaft der freien Schulträger (AGFS) Thüringen.

» Zum Urteil des Thüringer Verfassungsgerichtshofs

» Pressemitteilung des Thüringer Verfassungsgerichtshofes (PDF)

Elternaktion

Elternaktion

Landeselternrat enttäuscht über Angebot zur finanziellen Übergangsreglung

Gleichstellung in keinster Weise erkennbar

Die freien Schulen in Sachsen sollen in den kommenden zwei Jahren mit zusätzlich 35 Millionen Euro unterstützt werden. Diese Übergangsregelung bis zum Inkrafttreten eines neuen Finanzierungsgesetzes ist auf den ersten Blick sicherlich alles andere als unerfreulich, zumal in dieser konkreten Form auch freiwillig. Frau Kurth gab sich überzeugt, dass die freien Schulen schon „allerhand daraus machen werden.”

Doch spätestens beim zweiten Blick trübt sich das Bild. Die freien Schulträger erhalten bereits pro Kind und Monat ca. 250 Euro weniger Geld als ein Schüler in der öffentlichen Schule.

So werden nun nach den Vorstellungen des Freistaates im Jahr 2014 10 Millionen ausgezahlt, wovon mindestens die Hälfte für eine investive Verwendung vorgesehen ist. Die restlichen 25 Millionen Euro für 2015 stehen angesichts des noch anstehenden Haushaltsgesetzes unter Finanzierungsvorbehalt. Die genannte Summe ist für die in etwa 60.000 Schüler der allgemeinbildenden und berufsbildenden freien Schulen bestimmt, so dass für diese pro Schüler und Monat für 2014 13,88 Euro (davon 6,94 EUR investiv) zur Verfügung stehen, aus denen die freien Schulen nach Meinung von Frau Kurth „allerhand daraus machen werden.” Die 34,72 EUR pro Schüler und Monat im Jahr 2015 stehen unter Finanzierungsvorbehalt.

Die Höhe bleibt weit hinter den Erwartungen zurück und somit auch weit entfernt von einer gleichgestellten Finanzierung, wie sie der Sächsische Verfassungsgerichtshof in seinem Urteil vom November 2013 vom Freistaat verlangte. Die fehlende Differenzierung nach Schularten bringt aus Sicht des LER zudem eine weitere ungerechte Verteilung der Gelder.

Auch der dritte Blick bringt keine schöneren Aussichten. Denn mit der Annahme dieser Übergangsregelung verpflichten sich die Schulträger der freien Schulen, in Sachen ihrer Finanzierung keinerlei weitere Forderungen geltend zu machen sowie laufende Verfahren zu beenden. Dem geneigten Beobachter erschließt sich diese Logik des Verknüpfens einer Zustimmung zu diesem unmoralischen Angebot mit der Beschneidung ihres demokratischen Rechts des Einschlagens von Rechtswegen nicht wirklich. Trüber Aussichten für Eltern, die nach der Verfassung Anspruch auf unentgeltliche Beschulung ihrer Kinder haben.

Der Vorstand des Landeselternrates Sachsen
www.ler-sachsen.de

» Stellungnahme des Landeselternrates Sachsen zur finanziellen Übergangsreglung (PDF)
» Die Vereinbarung über die finanzielle Übergangsreglung (PDF)

Bildung ist frei! Selbstverständlich!

Um wen geht es eigentlich?

Einladung zum Vortrag von BERTRAND STERN

Montag 12.05.2014 um 19 Uhr
in der Aula der Nachbarschaftsschule Leipzig

» Einladung mit allen Details

Antrag zur Umsetzung des Verfassungsgerichtshofurteils zu Ersatzschulen in freier Trägerschaft im Landtag

Bitte begleiten Sie die Entscheidungen am Mittwoch unter Tagesordnungspunkt 10 vermutlich gegen 18 Uhr auf der Besuchertribühne des Landtages (Vorlage des Personalausweises)

» Antrag 13292


Schon am Vortag werden unter Top 9 die Steuermehreinnahmen des Freistaates zugunsten der Finanzierung der Schulen in freier Trägerschaft beantragt.

» Nachtragshaushalt – Antrag 13293


» Einladung zum 18. Dezember 2013, Landtag Dresden